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Ruedi Brand – Arbeit mit AussichtARBEIT MITAUSSICHTSpiegelglatt liegt links der Urnerseein sanftem Petrolblau. Der Blickschweift nach Flüelen, unweigerlichhinauf zur Spitze des Rophaien, undweiter nach rechts zum Urner Talboden.Sattgrüne Wiesen säumen dieHäusergruppe, schnurgerade ziehtsich die Reuss durch den Anblick,trennt die Ebene in zwei grosse Teile.Der Palanggenbach, eingebettet inSträucher und Bäume, schneidet dasBild in zwei weitere Stücke. Ein grosserDumper durchbricht das idyllischeBild, holt die Betrachterin zurück zudem, was direkt zu Füssen liegt: derSteinbruch Eyelen. Seit über 90 Jahrenund in vierter Generation baut dieFamilie Gasperini in der Eyelen in AttinghausenQuarzsandstein ab, und esist ein Werk von nationaler Bedeutung.Text: Martina Tresch-RegliFotos: Martina Tresch-Regli73Arbeit bis ins Jahr 2050Ein dickes Band dieses rund 34 MillionenJahre alten Gesteins zieht sichhier vorbei bis zu den Eggbergen. Alsmächtige Felswand steht der Steinbruchda, der nackte Fels offenbartgeschwungene Querlinien, sie wirkenwie von Künstlerhand geschaffen.21 Mitarbeiter bearbeiten maschinellden Stein, rund 300ʼ000 TonnenSand, Hartsplitt und Schotter werdenjedes Jahr gewonnen. Die Abbaubewilligungder Korporation Uri erlaubtden Abbau von 4 Millionen KubikmeternGestein – das bedeutet ungefährArbeit bis ins Jahr 2050, je nachdem,wie viel Schiefergestein den Wegkreuzt. «Abgebaut wird immer von
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