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Made in Uri 2022

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Die RUCH AG begegnet dem

Die RUCH AG begegnet dem Fachkräftemangelmit gezielten internenAnstrengungen. Zurzeit absolvieren14 Lernende eine Ausbildung zumMetallbauer EFZ oder Metallbaukon-METALLBAUKON-STRUKTEUR/-IN HEISSTINNOVATIV PLANENDieRUCH AG istspezialisiert auf die Planung,Herstellung undMontage von Konstruktionenaus Stahl,Metall und Glas. Vonder Kompetenz derMitarbeitenden zeugenVorzeigeobjekte im In -und Ausland.44«Wir dürfen uns einerseits über einegute Auftragslage mit spannendenProjekten freuen», sagt Martina Ruch,Leiterin Personal und Finanzen derRUCH AG. «Anderseits ist es sehrschwierig, auf dem Arbeitsmarkt ausgebildeteFachkräfte zu rekrutieren.Leider interessieren sich auch immerweniger Schulabgänger für eine Lehreals Metallbauer/-in oder Metallbaukonstrukteur/-in»,bedauert die Personalverantwortliche.«Wir müssendeshalb die attraktiven EntwicklungsundAufstiegsmöglichkeiten in unsererBranche bekannter und populärermachen.» Dafür würden sich unteranderem Berufsinformationstage,Schnupperlehren oder auch Ferien(s)pass-Angebote anbieten.

strukteur EFZ. Martina Ruch betont:«Die Förderung des Berufsnachwuchsesgeniesst in unserem Unternehmenhohe Priorität.» Markus Andermatt,der seit 2018 als Projektleiter und Ausbildnerder Metallbaukonstrukteurebei der RUCH AG arbeitet, fasst diewichtigsten Voraussetzungen für denBerufseinstieg als Metallbaukonstrukteurzusammen: «Wer ein gutesräumliches Vorstellungsvermögenund Freude am Konstruieren hat, werAlgebra, Geometrie oder auch technischesZeichnen zu seinen Lieblingsfächernzählt und schliesslich Geduld,Ausdauer und Organisationstalentmitbringt, der ist bei uns am richtigenOrt. Wir sind bestrebt, die Jugendlichenprofessionell auszubilden undso zu kompetenten, engagierten undteamfähigen Berufsleuten zu machen.»Bei der Ausbildung geht RUCH auchdurchaus innovative Wege. So werdenetwa angehende Metallbaukonstrukteurezu Beginn ihrer vierjährigenLehrzeit während rund neun Monatenin einem betriebsexternen Lehrjahr zusammenmit rund zwölf Lernenden ausmehreren Unternehmen ausgebildet.Während dieser Basisausbildung stehendas CAD-Zeichnen, die Materialkundeoder auch das Lesen von Plänen im Zentrum.Praktische Anwendungen in denBüros und Werkstätten des Lehrbetriebstragen dazu bei, das erworbene Wissenzu vertiefen und zudem den Berufsalltagsowie das Umfeld im LehrbetriebSchritt für Schritt kennenzulernen.«Wir haben mit diesem Ausbildungsmodellsehr gute Erfahrungen gemacht», erklärtMartina Ruch. «Unsere Lernendenkönnen nach dieser Basislehre bereitssehr selbstständig arbeiten, sodass wirihnen früher als üblich Verantwortungfür die Entwicklung der Projekte übergebendürfen.» Dieses Modell motivieredie jungen Leute, verfolge aber auch einzusätzliches Ziel: «Wir hoffen, einigevon ihnen auch nach der Lehre bei unsbeschäftigen, ihnen Weiterbildungenermöglichen und so künftig vermehrtauf das Know-how von Projektleiternsetzen zu können, welche die internenAbläufe und Prozesse von der Planungbis zur Montage bereits kennen.»Pascal Baumann aus Altdorf hat imSommer 2022 die Lehre als Metallbaukonstrukteurabgeschlossen. «Ichhabe immer gerne am Computer gearbeitetund mich für Technik interessiert»,begründet er seine Berufswahl.«Nach der Schnupperlehre war mirklar, dass Metallbaukonstrukteur fürmich das Richtige ist.» Während derLehre habe er schon früh eigene Ideenumsetzen, Details ausarbeiten und gemeinsammit den Kunden passendeLösungen finden dürfen. Als MetallbaukonstrukteurEFZ stehen ihm nundiverse Weiterbildungswege offen, soetwa die Berufsprüfung zum Metallbaukonstrukteurmit eidgenössischem45Fachausweis, die höhere Fachprüfungals Metallbaumeister, die Ausbildungzum diplomierten Techniker HF Metallbauoder auch zum BauingenieurFH. Pascal Baumann will als nächstesZiel die Berufsmaturität anpeilen.«Meinen Beruf würde ich wiederwählen, und der Branche werde ichsicher treu bleiben», sagt er. Sehr zurFreude von Martina Ruch: «Nur wennwir auf gut aus- und weitergebildeteFachkräfte zählen dürfen, können wiranspruchsvolle Lösungen im Bau- undIndustriebereich weiterhin zur Zufriedenheitder Kundschaft realisieren.»4½-Tage-Woche bei RUCHBei Ruch arbeitest du nur an 4½Tagen pro Woche. Am Freitagnachmittaghast du verdient frei.Deine Aus- und Weiterbildungswünscheunterstützen wir und bieten dabeiverschiedene Möglichkeiten.Unser Team lässt sich bei einemjährlichen Betriebsausflug verwöhnenund feiert an zwei bis drei Firmenfestenden gemeinsamen Erfolg.Ruch Metallbau AGHellgasse 316460 Altdorf041 874 80 50info@ruch.agwww.ruch.ag