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Made in Uri 2021

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Den Optimismus nicht

Den Optimismus nicht verloren Das Team der Bolliger AG: Kobi Bolliger, Gabriella Filippi, Helen Imholz, Vreny Planzer, Tony Planzer, Fabian Brand, Marlen Gamma und Werner Bucher (von links). Achtung, fertig, los? «Leider noch nicht wirklich», fin det Tony Planzer von Bolliger Carreisen und Transporte. Der Grund: Corona. Wie könnte es auch anders sein. Schliesslich ist ja augenfällig, dass bei Weitem nicht so viele Cars auf den Schweizer Strassen unterwegs sind wie gewöhnlich. Zwei von drei Cars stehen bei Bolliger aktuell still. Normalerweise sind diese für Auslandfahrten im Einsatz. Doch damit solche mit einem vernünftigen Aufwand möglich sind, reicht es logischerweise noch nicht, wenn sich nur in unserem Land die Situation verbessert. Für 2021 mussten daher bereits zwischen 25 und 30 Fahrten abgesagt werden. Auch die Planung für die Zukunft ist noch eher schwierig. Dann halt im Inland … Die Handbremse ist bei Tony Planzer und seinem Team momentan also buchstäblich noch angezogen. Verzweifeln ist aber trotzdem kein Thema in Unterschächen. Schliesslich gibt es ja auch noch die Inlandreisen, welche in einige der schönsten Regionen der Schweiz führen. Im Herbst etwa können Ferienreisen nach Gstaad, in die Region Lenzerheide oder in den Waadtländer Jura gebucht werden. Auch unternimmt die Bolliger AG Sommer- und Herbstfahrten in der ganzen Schweiz, von «Most indien» bis zum Genfersee. «September und Oktober sind normalerweise zwei unserer stärksten Monate. Darauf hoffen wir auch dieses Jahr noch», so Tony Planzer. 6465 Unterschächen 041 879 11 55 info@bolliger-carreisen.ch www.bolliger-carreisen.ch Freie Fahrt zu Weihnachten? Zwar gelten in den modernen Bolliger ****Luxus-Cars die jeweils aktuellen Schutzmassnahmen gegen Covid, für zusätzliche Sicherheit sorgen aber die Aktivfilter, mit denen die Autobusse neu ausgerüstet sind. Selbst feinste Aerosole werden durch die antivirale Funktion aus der Luft gefiltert, sodass die Fahrt auch in dieser Hinsicht völlig entspannt verläuft. Natürlich kann das Bolliger- Team es aber kaum erwarten, wieder ins Ausland fahren zu können. «Möglicherweise ist das ja bereits bei unseren traditionellen Fahrten an verschiedene Christkindlmärkte im November und Dezember wieder der Fall», so Tony Planzer. Und sobald als möglich will er natürlich auch wieder da sein, wo Bolliger eigentlich zu Hause ist, nämlich in ganz Europa. 94

Käse «aus der Region»? – Kein Käse! Hans Aschwanden in seinem Käsekeller. 2016 erhielt er von der Migros Luzern die Trophäe «Goldene Sonne» als Produzent des Jahres (unten rechts). Seit 1999 existiert das Migros-Label «Aus der Region. Für die Region.» Und seit dem Anfang ist Hans Aschwanden mit der Bergkäserei Aschwanden dabei. Bereits zuvor hat der Seelisberger mit der Migros Luzern zusammengearbeitet. «Wir waren damals genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort», erinnert er sich. Denn einerseits wurde 1999 der Milchpreis liberalisiert, andererseits waren die 1990er- Jahre die Dekade, in welcher Globalisierung erstmals so richtig zum Thema wurde. «Wie jeder Trend, hat auch die Globalisierung einen Gegentrend forciert. Die Migros hat das sehr früh gemerkt und ist daher bis heute führend, wenn es um Regionalprodukte geht», sagt Hans Aschwanden. Wohl nicht zuletzt deshalb hat seine Käserei im vergangenen Jahr rund 180 Tonnen Käse produziert! Aus der Region 2016 kürte die Migros Hans Aschwanden zum Produzenten des Jahres und verlieh ihm eine stattliche Trophäe. «Da bin ich schon ein bisschen stolz drauf, schliesslich hat die Migros über 1000 Regionalproduzenten», so der Käser. Doch Hans Aschwanden denkt den Slogan «Aus der Region. Für die Region.» noch weiter, als es für das Label überhaupt nötig wäre. Denn nicht nur verwendet er lokale Milch, sondern er versucht auch, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst aus der Region zu rekrutieren. Zudem plant er mittelfristig für seine Käserei den Umstieg von Öl- auf Holzenergie und somit auf eine einheimische Energiequelle. Für die Region Der zweite Teil des Labels, also «Für die Region.», ist ebenso wichtig wie der erste. Darum ist für Hans Aschwanden zentral, dass die Wertschöpfung zurückgeht bis zum Urproduzenten, dem Milchbauern. Der Käser scheut sich denn auch nicht, bei der Migros dafür einzustehen. Sie ist für ihn ohnehin ein gleichwertiger Partner, bei dem sich Hans Aschwanden selbst ebenfalls als solcher wahrgenommen fühlt. Dasselbe Verhältnis pflegt der Käser zu den Landwirten. Persönlich geht er bei potenziellen Lieferanten vorbei. Wenn es passt, kommt es zur Zusammenarbeit. Im Laufe der Zeit hat Hans Aschwanden festgestellt: «Der Entscheid, mit mir zusammenzuarbeiten, wird bewusst gefällt. Dazu muss ich mir zwar erst mal das Vertrauen verdienen, doch sobald im Kanton Uri einmal etwas abgemacht ist, gilt es auch. Das ist in meinen Augen ein Standortvorteil!» Genossenschaft Migros Luzern Postfach 6031 Ebikon 041 455 71 11 info@migrosluzern.ch www.migrosluzern.ch 95