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Made in Uri 2021

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DAS SPITAL IST BESTENS

DAS SPITAL IST BESTENS GERÜSTET Im Sommer 2022 wird der Neubau des Kantonsspitals Uri voraussichtlich eröffnet. Der Medizintechnik-Gerätepark erfüllt höchste Anforderungen. Mit 85,5 Prozent Jastimmen hat das Urner Volk im September 2017 einen Verpflichtungskredit von 115 Millionen Franken für den Um- und Neubau des Kantonsspitals Uri (KSU) gutgeheissen. In drei Schritten (siehe Box) wird ein neues Spital mit drei Operationssälen, zwei Pflegestationen mit 63 Betten, einer Tagesklinik, einer Frauenklinik und Geburtsabteilung, zeitgemässen Behandlungs- und Therapieräumen, einem Restaurant sowie einer Parkanlage entstehen. Seit dem Frühjahr 2021 und bis zur geplanten Eröffnung im Juni 2022 erfolgt der Innenausbau mitsamt der Bereitstellung der notwendigen Betriebseinrichtungen – von der Kücheneinrichtung über das Restaurant-Mobiliar bis hin zum Medizintechnik-Gerätepark (MTG). Dafür steht den Verantwortlichen ein Budget von rund 15 Millionen Franken zur Verfügung, wobei der MTG den Hauptanteil ausmacht. Die Palette der Geräte reicht von Radiologiegeräten (CT, MRT, Röntgen) über 82 Infrastrukturen zur Einrichtung der zentralen Sterilgutversorgungsabteilung bis hin zu Apparaturen für das abteilungsübergreifende Patientenmonitoring. Zu einem zeitgemässen MTG gehören aber auch OP-Tische mit Zubehör, OP-Leuchten sowie Geräte zur Videointegration in den Operationssälen, Deckenversorgungseinheiten für Operationssäle, Intensivstation und Schockraum sowie Medikamentenkühlschränke und vieles mehr.

als Akutspital die erweiterte medizinische Grundversorgung und eine ständige Notfallversorgung sicherstellt sowie ambulante und teilstationäre Patienten betreut. Für Stefan Lötscher hat sich aufgrund der intensiven gemeinsamen Auseinandersetzung mit der Thematik MTG ein zusätzlicher positiver Effekt ergeben: «Das interdisziplinäre Verständnis ist gewachsen, Einzelkämpfer sind zu einem Team geworden.» «Um die beste Lösung für das KSU zu finden, hat das Projektteam mehrere Spitäler angeschaut», sagt Urban Zurfluh. «Wir haben Wünschbares und Machbares klar getrennt und aus finanzieller Sicht die Lebenszykluskosten in den Vordergrund gestellt.» Das heisst: Im KSU stehen all jene Geräte zur Verfügung, die zur zeitgemässen Ausstattung eines modernen Spitals gehören, um eine solide erweiterte Grundversorgung gewährleisten zu können. Stefan Lötscher und Urban Zurfluh freuen sich auf die Inbetriebnahme des KSU-Neubaus. Sie sind überzeugt: «Den Patienten wird ab Juni 2022 ein digitaleres, vernetzteres und homogeneres und dem aktuellsten Stand der Technik entsprechendes Spital zur Verfügung stehen, das zudem optimiertere Arbeitsabläufe und eine gezieltere Raumnutzung ermöglicht. Davon werden Patienten genauso profitieren wie das gesamte Personal.» Projektleiter Urban Zurfluh und Dr. med. Stefan Lötscher besichtigen den OP-Bereich im Neubau (links) sowie die Intensivstation und Radiologie im bestehenden Spital (rechts). Ganzheitlich und zukunftsorientiert Vertreter der Spitalleitung, der Ärzteschaft, des leitenden Pflegepersonals und des Bereichs Betriebswirtschaft haben sich im Rahmen eines mehrmonatigen Projekts intensiv mit dem Thema MTG auseinandergesetzt. Zum Projektkernteam gehören auch Projektleiter Urban Zurfluh, Leiter Medizintechnik, und Dr. med. Stefan Lötscher, Chefarzt Anästhesie, Rettungsmedizin und Schmerztherapie. «Im Zentrum unserer Arbeit stand die Entwicklung eines ganzheitlichen und zukunftsorientierten Geräteparks», erklärt Stefan Lötscher. Dazu gehörten prioritär, die Bedürfnisse und den gemeinsamen Bedarf zu definieren, Synergien zu nutzen, einen möglichst breiten Konsens anzustreben und eine optimale Koordination zwischen den Bereichen zu erreichen. «Dies ist uns sehr gut gelungen», freut sich der Chefarzt Anästhesie. «Wir haben eine Lösung gefunden, die nicht nur den haushälterischen Umgang mit den Finanzen berücksichtigt, sondern auch garantiert, dass wir den Leistungsauftrag des Kantons auf einem qualitativ hohen Standard erfüllen können.» Der Leistungsauftrag verlangt, dass das KSU In drei Schritten Im Frühjahr 2019 erfolgte der Spatenstich für den Neubau (Gebäude E) des Kantonsspitals Uri in Altdorf. Im Herbst 2020 hat das Gebäude die finale Höhe erreicht, und im Dezember 2020 war die Hülle dicht. In einem zweiten Schritt werden im Frühjahr 2022 alle Anlagen intensiv getestet. Danach sind in einem dritten Schritt der Umbau des Gebäudes D sowie der Rückbau des heutigen Bettenhauses und des Verbindungsbaus geplant. Ende 2024 wird das neue Kantonsspital wieder vollumfänglich in Betrieb sein. Spitalstrasse 1 6460 Altdorf 041 875 51 51 info@ksuri.ch spital.ksuri.ch 83