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Made in Uri 2020

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Erwin Steinemann – «Wenn nicht jetzt, wann dann?» «WENN NICHT JETZT, WANN DANN?» Goldene Uristiere sind das Markenzeichen von Erwin Steinemanns Töpferarbeiten. Nun sind sie zu 100 Prozent «Made in Uri». Er ist in Altdorf geboren worden, ist Schweizer Bürger und lebt seit 65 Jahren in Altdorf. An der offenen Dorfgemeinde im Juni liess sich Erwin Steinemann einbürgern. Warum? «Es war mir einfach wichtig», sagt er. Text: Doris Marty Fotos: Valentin Luthiger Eines seiner unverkennbaren Sujets sind Teller, Tassen, Vasen, Schüsseln und Schalen mit einem goldfarbigen Uristier. «Sie sind seit etwa 15 Jahren mein Markenzeichen und die Leute wissen inzwischen, dass sie von mir sind», erklärt der 65-jährige gelernte Töpfer. Er sitzt in seinem Atelier an der Mariahilfgasse in Altdorf. Dieses kleine, über 500 Jahre alte Gebäude habe schon viele Kriege erlebt und überlebt, meint Erwin Steinemann. Die Idee mit dem Urner Wappentier kam ihm wegen eines Auftrages vom Kanton Uri. «Und weil diese Töpferarbeiten so gut ankamen, habe ich sie weiterentwickelt und verfeinert.» Er habe sich schon immer sehr verbunden gefühlt mit dem Kanton Uri, obwohl er gar kein «richtiger» Urner gewesen sei und auch nicht den Urner Dialekt spreche, sagt Erwin Steinemann und lacht. Sein Heimatort war bis zum 25. Juni 2020 Thayngen, Kanton Schaffhausen. An der letzten offenen Dorfgemeinde wurde ihm das Altdorfer Bürgerrecht erteilt. Urner Bürger ist er deswegen aber noch nicht. Das Kantonsbürgerrecht wird ihm erst verliehen, wenn 75