Aufrufe
vor 1 Jahr

Made in Uri 2020

  • Text
  • Altdorf
  • Urner
  • Gisler
  • Kanton
  • Unternehmen
  • Andermatt
  • Schweiz
  • Produkte
  • Seedorf
  • Betrieb
Mehr Infos auf www.madeinuri.ch

«ZUKUNFT TRIFFT

«ZUKUNFT TRIFFT HERKUNFT – WIR PACKEN UNSERE ZUKUNFT AN» EWA – energieUri reagiert auf den fundamentalen Wandel in der Energiewirtschaft mit Innovationen und neuen Dienstleistungen. Der Netz- und Kraftwerksbetrieb ist bei EWA durchgehend digitalisiert. Die 1895 gegründete Elektrizitätswerk Altdorf AG (heute: EWA – energieUri) ist seit 125 Jahren ein wichtiger Teil der Urner Wirtschaftsgeschichte. So lieferte das Unternehmen in den Gründerjahren Energie für die Elektrifizierung und Industrialisierung des Kantons Uri. Nach dem Zweiten Weltkrieg sorgte man mit dem Bau der Kraftwerke Isenthal und Bürglen dafür, dass der steigende Energiebedarf gedeckt werden konnte. Und mit der Isenthaler Konzession übernahm EWA 1989 den Auftrag, Uri stets ausreichend und sicher mit Strom zu versorgen. Die aktuelle EWA-Geschichte wird geprägt durch den Ausbau der Wasserkraft, aber auch durch Diversifizierung und Innovationen. Mit Blick in die Zukunft betont Werner Jauch, der Vorsitzende der EWA-Geschäftsleitung: «Die Energiewirtschaft befindet sich in einem fundamentalen Wandel.» Haupttreiber seien die folgenden drei Megatrends: – Dekarbonisierung: Fossile Energieträger werden durch erneuerbare Energien ersetzt. – Dezentralisierung: Die Stromproduktion erfolgt zunehmend dezentral, was eine Vielzahl von neuen Marktakteuren mit sich bringt. 6

EWA bietet integrierte Gesamtenergielösungen inklusive Wärme/Kälte aus einer Hand an (oben). EWA fördert konsequent E-Mobilität wie hier in der neuen Überbauung Winterberg (unten). – Digitalisierung: Prozesse und Anwendungen werden zunehmend digitalisiert. Doch Werner Jauch ist trotz dieser neuen Herausforderungen zuversichtlich: «Wir sind bereit für die Zukunft, denn EWA hat diese Megatrends schon frühzeitig erkannt und mit innovativen Lösungsansätzen in verschiedenen unternehmerischen Dimensionen darauf reagiert.» So wurden beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren rund 117 Gigawattstunden neue Stromproduktion aus Wasserkraft zugebaut. Das ist keine Selbstverständlichkeit, galt es doch grosse Hürden zu nehmen. Werner Jauch nennt als Beispiel den Bau des Kraftwerks Bristen: «Dass wir das schweizweit grösste Wasserkraftwerk in einem Schutzgebiet von nationaler Bedeutung realisieren konnten, war nur dank innovativer technischer Lösungen und dem Einbezug aller relevanten Partner in die Projektentwicklung möglich.» Fokus auf Gesamtenergielösungen Apropos Innovationen: «Eine immer wichtigere Rolle werden in Zukunft konvergente, integrierte Gesamtenergielösungen spielen», ist Werner Jauch überzeugt. Das heisst: Energie soll möglichst intelligent, effizient und auch sektorübergreifend genutzt werden, zum Beispiel Strom für den Mobilitäts- oder für den Wärme-/Kältesektor. Das diesbezügliche EWA-Erfolgsmodell heisst SmartEnergy: Strom selber produzieren und speichern, nachhaltige Lösungen für Wärme und Kälte entwickeln und ins Gesamtsystem integrieren, den Energieverbrauch mit SmartMetern überwachen, E-Mobilität ausbauen – dies alles vernetzt mit einer intelligenten Haussteuerung und Regelung. Oder kürzer gesagt: Energie clever nutzen – alles aus einer Hand. 7 Die Digitalisierung ist für EWA längst ein wichtiges Thema. So wurde der Kraftwerks- und Netzbetrieb bereits durchgehend digitalisiert. «Dies ermöglicht beispielsweise die zentrale Überwachung und Steuerung in Echtzeit mit Messdaten und Bildern», erklärt Werner Jauch. «Daraus resultieren letztlich eine höhere Verfügbarkeit und ein Effizienzgewinn», betont der EWA-Chef. «Zudem hat sich aus dieser durchgehenden Digitalisierung ein neues Geschäftsfeld entwickelt. Dank unserer 24-Stunden-Präsenz auf der Leitstelle und dank der digitalen Tools können wir auch Überwachungs- und Steuerungsdienstleistungen für Dritte erbringen, so etwa für Kraftwerks- oder Wasserversorgungsbetreiber in der ganzen Schweiz.» E-Mobilität wird gefördert Bei den fossilen Energieträgern liegt die Schweiz mit einem Anteil von rund 65 Prozent zwar unter dem weltweiten Anteil von 86 Prozent, doch hinsichtlich der Klimaschutzziele immer noch hoch. Der Mobiliätssektor hat dabei einen sehr hohen Anteil. «Dekarbonisierung heisst somit für uns auch konsequente Förderung der Elektro- und Wasserstoffmobilität», so Werner Jauch. «Ein wichtiger Faktor sind dabei die Lade- und Betankungsinfrastrukturen und neue innovative Lösungsansätze bei der Nutzung.» Für Werner Jauch ist klar: «Nur wenn wir die Urner Energiezukunft weiterhin mit einer hohen Innovationsdichte mitgestalten, bleibt EWA konkurrenzfähig. Und nur so gelingt es uns, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern.» Herrengasse 1 6460 Altdorf 041 875 08 75 mail@ewa.ch www.ewa.ch