Aufrufe
vor 9 Monaten

Made in Uri 2020

  • Text
  • Altdorf
  • Urner
  • Gisler
  • Kanton
  • Unternehmen
  • Andermatt
  • Schweiz
  • Produkte
  • Seedorf
  • Betrieb

Natürlich, urchig und

Natürlich, urchig und «hiäsig» Rendite auf dem Dach Die Ürmetzg AG in Altdorf setzt auf Regionalität. Sämtliche Tiere, die in der Anlage an der Giessenstrasse 44 in Altdorf geschlachtet werden, stammen aus dem Kanton Uri. «Wir kennen die Züchter», betont Geschäftsführer Walter Herger. «Sie bieten Gewähr für hohe Fleischqualität. Unser Team sorgt dann für die optimale Lagerung und Veredelung.» Mit Erfolg: An der Olma 2019 in St. Gallen wurde die Ürmetzg AG gleich neun Mal prämiert. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Arbeitsplätze in Uri zu schaffen und zu erhalten sowie die Wertschöpfung in Uri zu generieren. Der Respekt vor dem Tier ist für die Mitarbeiter oberstes Gebot. «Lieber ein Tier weniger schlachten, dafür das Fleisch möglichst optimal veredeln und möglichst wenig wegwerfen», lautet die Devise. Dies ist auch der Grund dafür, dass im Verkaufsladen Frischfleisch nicht auf Vorrat angeboten, sondern jeweils frisch geschnitten wird. Die Gemeindewerke Erstfeld setzen künftig auf ZEV, Zusammenschluss zum Eigenverbrauch. Wieso? – Ganz einfach: «Weil es cool ist und obendrein auch noch wirtschaftlich!», sagt CEO Peter Dittli. Warum ist ZEV rentabel? Anhand eines Mehrfamilienhauses erklärt: Bei herkömmlichen Solarsystemen versorgt die Fotovoltaik- Anlage nur eine Wohnung oder den Allgemeinverbrauch. Beim ZEV hingegen wird der Solarstrom an alle Verbraucher im ganzen Gebäude verteilt, bevor der Überschuss ins Netz gespeist wird. So profitieren alle, statt bloss einer vom günstigeren PV-Strom und dem Verkauf seines Rests. Darum macht ZEV Spass! Durch ein smartes Zählersystem kann mitverfolgt werden, wieviel PV-Strom beispielsweise neben dem Kochen noch für die Waschmaschine übrig bleibt. Man tut zudem der Umwelt etwas Gutes und spart, bzw. verdient dabei Geld, während die Gemeindewerke Erstfeld auf Wunsch sogar die Abrechnung übernehmen. Also wenn das nicht cool ist!? Ürmetzg AG Giessenstrasse 44 6460 Altdorf 041 871 16 20 urmetzg@bluewin.ch www.urnerfleisch.ch Gotthardstrasse 101 6472 Erstfeld 041 882 00 10 info@gemeindewerke-erstfeld.ch www.gemeindewerke-erstfeld.ch 32

Zimmermann – eine Berufswahl mit Köpfchen dem Unternehmen wichtig, seinen Lernenden auch das traditionelle Handwerk weiterzugeben. Ivan Gisler zum Beispiel arbeitet zurzeit an einem alten Ratsherrenhaus in Erstfeld. Ivan Gisler, Lernender im 4. Lehrjahr, ist sich sicher, die richtige Berufswahl getroffen zu haben. Das Wort «Fachkräftemangel» ist bereits seit geraumer Zeit in aller Munde. Gerade im Handwerksbereich vergrössert sich das Problem. Es ist daher wichtig, Berufslehren stärker zu fördern. «Jetzt erst recht!», ist Stefan Kneubühler, Projektleiter bei der Gotthard Holzbau GmbH, überzeugt. Denn seit Corona streichen immer mehr Firmen Stellen – auch Lehrstellen. Handwerker gesucht Wer heutzutage eine Handwerkslehre macht, kann 20 Jahre DienstJubiläum Domini Herger und Wisi Furrer sich seine Arbeitsstelle danach oftmals aussuchen. Der Holzbaubereich bildet hierbei keine Ausnahme, denn Holz als Baumaterial wird durch das steigende ökologische Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit immer beliebter. Es gäbe also viel zu tun, an Zimmerleuten fehlt es aber zusehends. «Dabei sind gerade in der Holzbaubranche die Karriereperspektiven riesig, ohne dass man dafür zwingend ans Gymnasium muss», so Stefan Kneubühler. Grips gefragt Eine Zimmermannslehre ist so interessant wie anspruchsvoll. Ivan Gisler, Lernender im 4. Lehrjahr, bestätigt: «Man muss viel wissen, aber das macht den Job abwechslungsreich und kurzweilig.» Zudem hat sich der Beruf stark gewandelt. Wo früher alles direkt auf der Baustelle zugeschnitten und angepasst werden musste, erleichtert die moderne Technik mittlerweile die Planung und Vorfertigung extrem. Gerade weil Gotthard Holzbau jedoch unter anderem auf den Umbau denkmalgeschützter Häuser spezialisiert ist, ist es Eine gute Wahl Nicht nur die Vielseitigkeit an seinem eigenen Beruf gefällt Ivan Gisler. «Man sieht auch, was die anderen Handwerker alles machen, denn als Zimmermann bist du fast überall miteinbezogen», sagt der Lernende. Dass man viel draussen arbeitet, schätzt er ebenfalls. Zudem braucht Ivan Gisler Kenntnisse im Umgang mit sehr vielen verschiedenen Materialien, denn als moderner Zimmermann arbeitet er bei Weitem nicht nur mit Holz. Der Grund für seine Berufswahl war allerdings doch das Holz, wie dieses arbeitet sowie die schier unbegrenzten Möglichkeiten mit diesem Werkstoff. Das habe ihn einfach fasziniert, wie er sagt. Für ihn ist klar: «Wer eine Lehre macht, muss sich früh für einen Beruf entscheiden. Deshalb ist auch immer etwas Glück dabei. Ich bin aber überzeugt, dass ich die richtige Wahl getroffen habe.» Diese beiden Mitarbeiter können dieses Jahr ihr 20. Dienstjubiläum bei uns feiern. HERZLICHEN DANK für eure Treue und Unterstützung! Allmendstrasse 8 6454 Flüelen 041 871 25 61 info@gotthardholzbau.ch www.gotthardholzbau.ch BODENSTÄNDIG |EFFIZIENT | ZUVERLÄSSIG 33